chekhov / shdanoff

“Real inspired acting is never DOING, it is always HAPPENING”

Michael Chekhov’s einzigartiger Beitrag zur Schauspielkunst war immer eines der bestgehüteten Geheimnisse in der Theater und Filmwelt. Konstantin Stanislawski sah in ihm seinen brillantesten Schüler und bis heute sagt man, dass Michael Chekhov wohl der gröflte Schauspieler ist, den Russland jemals hervorgebracht hat.

Michael Chekhov war nicht nur ein großer Schauspieler und Lehrer, er war auch ein großer Humanist und nicht zuletzt Schöpfer einer herausragenden Schauspielmethode, die heute zu den Grundpfeilern der Schauspielkunst zählt.

„Schauspielen muss man sich selbst beibringen, aber Michael Chekhov gibt einem die  notwendigen Mittel dazu…sie wirken äusserst effektiv. Ich habe sie immer benutzt und tue es noch.“
– Clint Eastwood –

„Alle Schauspieler, die eine erstklassige Darstellung anstreben und ihr Verständnis für die Schauspielkunst vertiefen und beleben wollen, werden in dieser Technik eine grofle Bereicherung finden.“
– Gregory Peck –

„Chekhovs Technique ist ein sehr freier Weg um als Schauspieler zu arbeiten. Das Material dem wir begegnen, erzielt eine sofortige Wirkung und belohnt umgehend. Seine Technik verhilft zu Inspiration und dazu, einen kreativen Zustand zu erreichen, in dem es einerseits Freude macht zu sein, und der gleichzeitig voller Ausdruckskraft ist.“
– Lenard Petit –

Michael Chekhov war hoch angesehen bei seinen Zeitgenossen Sanford Meisner, Stella Adler, Lee Strasberg, oder Harold Clurman. Er erhielt eine Oscar – Nominierung für Hitchcock’s „Spellbound“, und widmete neben dem Schauspielen sein Leben bis zu seinem Tod im Jahr 1955 dem Unterricht von einigen der gößten Schauspieler und Schauspielerinnen in der Filmgeschichte.

Seine Bücher „On The Technique Of Acting“ und „Lessons for the Professional Actor“ sind Standardwerke für alle Schauspieler, Lehrer, Autoren und Regisseure. Chekhov’s Kunst wurde Dank hervorragender Lehrer und Persönlichkeiten wie  Chekhovs lebenslangem Freund George Shdanoff fortgeführt und wird von vielen Lehrern auf der Welt weiterentwickelt. Jack Nickolson würdigte Chekhovs Kunst 1999 anlässlich seines Golden Globe Award, und Anthony Hopkins spricht über die Macht von Chekhov’s „Psychologischer Geste“ in „Inside the Actors Studio“.

Heute erfährt Chekhov’s Schauspiel – Methode ihre Wiederentdeckung in weltweitem Ausmaß. Schauspieler und Künstler entdecken in ihr bleibende Mittel um die diversen Ebenen und Schichten des eigenen Spiels konsequent zu verbessern. Der heutige Stand der Wissenschaft, der Physik wie der Quantenphysik sorgt zudem dafür, dass der einstmals als zu „mystisch“ abklassifizierte Ansatz von Chekhov’s Arbeit keine Angriffsflächen mehr bietet, sondern sogar als seiner Zeit weit vorausschauend eingeschätzt wird. Das Arbeiten mit Energie, das Wirken von Energie oder das energetische Wechselspiel von Körper und Geist, von Psychologie und physischem Ausdruck, die gegenseitige Beeinflussung von Imagination, Visualisation und Energie sind heute keine Geheimnisse mehr.

– Jack Nicholson at the 1998 Golden Globe awards: ‚There’s this need to continue growth; to expand. For me, Chekhov’s system is the most complete.‘

Chekhov’s lebenslanges Erforschen des Momentums von Inspiration in großartigem künstlerischem Schaffen, seine psycho – physische Schauspielmethodik und sein spirituelles Wirken wird heute als Quelle tiefen Verständnisses der menschlichen Natur verstanden.

„Diese Methode füllt alle Lücken. Ich hatte auch vorher eine Technik – Actions, Sense Memory, Preparation -, aber Chekhov hat all diese Elementen zum Leuchten gebracht und alle Lücken gefüllt. Und all diese Sense Memories, all diese Actions, all diese Absichten (Objectives) und Charakterisierungen sind jetzt leichter zu erreichen; und es ist auch einfacher, mit anderen in Verbindung zu treten, und im Augenblick zu sein. Wenn man jetzt loslegt und spielt, vertraut man sich selbst mehr und kann einfach loslassen und alles
FLIESSEN LASSEN, und man ist wahrhaft frei.“

– Richard Stables –

„Michael Chekhov made me realize that truth as naturalism was far from the truth. In him I witnessed exciting theatrical form with no loss of content, and I know I wanted that too.“
– Sanford Meisner-

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